Ecovative Design ist ein gerade mal drei Jahre junges Unternehmen aus New York.
Zwei Produkte sind bislang im Sortiment. Beiden gemeinsam sind die verwendeten Rohstoffe: Auf Spreu von Reis, Buchweizen oder Baumwolle wachsen spezielle Pilze, deren Myzele mit der Trägermatrix im Laufe des Wachstums eine homogene, Feste Substanz ergeben. Zur Wachstumsbeschleunigung kommen noch Nährstoffe auf die gereinigte Spreu. Durch die Aufzucht in passend geformten “Blumentöpfen” lässt sich der Myzelklotz in die gewünschte Form bringen.
Verwendet wird das ganze dann entweder als Ersatz für Schaumstoffbauteile in der Verpackungstechnik oder aber als Isoliermaterial für Häuser. Artikel weiterlesen »
Nach diesem Motto geht der “White Goat Paper Recycler” vor. Unternehmen mit hohem Altpapierausstoß können diesen jetzt direkt vor Ort einer neuen Bestimmung zuführen.
Ob die Maschine wirklich effizienter ist als die Verwertung in industriellem Maßstab, stell ich mal in Frage.
Nicht zu unterschätzen ist jedoch der Sicherheitsgewinn gegenüber einem konventionellen Reißwolf. Denn während ein Shredder noch kleine Altpapierfetzen im Altpapiercontainer zurück lässt, wird sich wohl kein potentieller Datendieb noch mit den Relikten des “White Goat Paper Recycler” beschäftigen wollen.
Tesla plant seine Aktien zukünftig auch an der Börse zu handeln. Ein entsprechender Antrag wurde bei der US-Börsenaufsicht gestellt und ist auch online einzusehen.
Der Börsengang soll rund 100 Millionen Dollar an zusätzlicher Liquidität bringen. Der elektrisch angetriebene Sprtwagen Tesla Roadster wurde bereits knapp 1000 mal verkauft. Bereits vor einigen Tagen hat Firma von der US-Regierung einen zinsgünstigen Kredit in Höhe von 465 Millionen Dollar erhalten, mit dem die Fabrikationsanlagen für das kommende Model S (Foto) errichtet werden sollen.
Bis jetzt hat Tesla noch keinerlei Gewinne erwirtschaftet, was in diesem frühen Stadium wohl auch kein Grund zur Besorgnis ist.
Über die Zukunft von batteriebetriebenen Elektroautos im Allgemeinen und Sportwagen im besonderen kann man denken, was man will. Ich hatte jedoch bei der letzten IAA mal die Möglichkeit, in einem Tesla Roadster mitzufahren. Das Erlebnis, eine beinahe lautlose Kraft zu spüren, die das Auto in 4 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen kann, war auf jeden Fall überwältigend.
Das ist supergoldig, pädagogisch wertvoll, und hochgradig nachhaltig:
Diese Holzeisenbahn mit Tonkamm statt Kuhfänger fährt auf einer Holzbahn, auf welcher Stifte montiert sind, welche den Noppen auf der Walze einer Spieldose entsprechen.
Das ganze nennt sich “Original Soundtrack” und ist leider bislang erst ein Konzept.
Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.
Kriminell und klimaneutral: Wie die FAZ berichtet, wird der Handel mit Emissionsrechten mehr und mehr zu einer Quelle der ebenso schnellen wie unrechtmäßigen Bereicherung:
Betrüger kaufen in einem EU-Land Emissionsrechte ein, und müssen dort keine Mehrwertsteuer bezahlen, da das Zertifikat daraufhin in ein anderes Land „exportiert“ wird. Dort wird es nochmals weiterverkauft, die Rechnung wird diesmal inklusive Mehrwertsteuer gestellt. Der neue Käufer holt sich die Steuer vom jeweiligen Finanzamt zurück, da das Emissionsrecht nun wieder „zurückexportiert“ wird. Der erste Käufer führt die berechnete Steuer jedoch nicht ans Finanzamt ab, sondern verschwindet damit.
Diese „Karussellgeschäfte“ funktionieren in der EU grundsätzlich mit praktisch allen Produkten. Durch den Handel an elektronischen Börsen eignen sich Güter wie Strom, Gas, oder eben auch Emissionsrechte jedoch offensichtlich besonders gut für solche Gaunereien.
Umweltschädlich ist die Zockerei übrigens nicht.
Europol schätzt den in den letzten 18 Monaten entstandenen wirtschaftlichen Schaden jedoch auf 5 Milliarden Euro. In einzelnen EU-Staaten sollen bis zu 90 Prozent des Emissionsrechtehandels nur dazu gedient haben, sich auf Kosten des Finanzamts, beziehungsweise der Steuerzahler illegal zu bereichern.
Knuffiger Hybrid: Das junge schweizer Unternehmen Swisscleandrive grüne Pläne für den Fiat 500. Mittels zugeschaltetem Elektromotor soll der ohnehin schon recht sparsame Italiener noch genügsamer werden. Artikel weiterlesen »
Yamaha präsentiert auf der Tokyo Motor Show die Studie eines leichten Elektromotorrades. Das Yamaha EC-f sieht wirklich gut aus, ist allerdings wahrscheinlich zu schick, um Wirklichkeit zu werden.
Auch die Vorderrad-Schwinge ist anders als alles, was bisher in Großserie produziert wurde.
Nähere Details und Bilder gibt es bei Inhabitat.
Mir als Firefox-Nutzer hat Yamaha den Zugang zum Pressebereich leider versagt, was ich durchaus bemerkenswert finde.
Daher konnte ich auch nicht nachsehen, ob es nähere Infos oder Pressebilder zum Download gibt.
Details siehe Screenshot…
Kultverdächtig: Honda wird auf derHonda auf der Tokyo Motorshow eine Elektroversion des Cub präsentieren.
Die Honda Cub ist das meistproduzierte Kraftfahrzeug aller Zeiten aller Zeiten.
Die abgebildete Elektro-Cub jedenfalls ist recht innovativ für eine seit über 50 Jahren gebautes Modell.
Außer dem Elektroantrieb an sich ist auch der Zweiradantrieb bemerkenswert. Es wurden zwar bisher keine technischen Daten veröffentlicht, aber die Nabenmotoren in Vorder- und Hinterrad sind kaum zu übersehen.
An anderer Stelle wird spekuliert, die Cub könnte so möglicherweise bereits 2010 in Serie gehen. Grundsätzlich würde ich ein Elektromoped von einem Großserienhersteller begrüßen. An den Zweiradantrieb kann ich aber irgendwie noch nicht so richtig glauben.
Beim Anfahren mag Zweiradantrieb zwar Sicherheit geben. Die Langlebigkeit steigert die Integration des Motors in die Radnabe jedoch mit Sicherheit nicht. Fahrkomfort und Sicherheit dürften unter den für ein Leichtkraftrad sehr schweren ungefederten Massen ebenfalls leiden.
eBooks, und damit auch eReader sind mit Sicherheit ein Thema, das man im Auge behalten sollte. Zumindest die CO2-Bilanz kann bei guter Auslastung der Hardware durchaus besser ausfallen als bei Papierbüchern.
Der Elektronikhersteller LG hat nun den Prototypen eines Solar eBook-Readers vorgestellt. Mit 5 Stunden Sonnenlicht soll das Gerät laut Pressemitteilung einen ganzen Tag lang funktionieren. Artikel weiterlesen »
Wie berichtet hat der Automobilkonzern Renault-Nissan auf der IAA gleich vier elektrische Konzeptfahrzeuge vorgestellt, auf deren Basis schließlich auch bis 2011/2012 Serienmodelle auf den Markt kommen sollen. Marketingmässig startet man schon jetzt durch: Auf einer eigenen, aufwändigen Webseite präsentiert Renault seine elektrischen Aktivitäten.
Wer mag, kann sich dort schon mal die Zeit vertreiben, bis Renault dann ab 2011 mit einem alltagstauglichen Elektroauto auf den Markt kommt – oder gegebenenfalls das eine oder andere Unternehmen auch schon früher.
Links unten auf der Seite tickt übrigens eine kleine Uhr, die die Tage bis zum 29.03.2011 gezählt werden.
Ich habe keine expliziten Angaben gefunden, was an diesem Datum passieren wird.
Ich vermute mal, dass Renault dann sein erstes Serienmodell präsentieren möchte. So wir bis dahin nicht im Meer versunken sind.