![]()
Audi Travolution nennt sich ein elektronisches System, das helfen soll, überflüssiges Warten an roten Ampeln zu vermeiden. In einem Modellversuch in Ingolstadt wurden bereits mehrere Ampeln mit einer Kombination aus Funkempfänger und -sender ausgestattet. Passend dazu wurden auch zwei Testwagen entsprechend modifiziert. Die Ampeln senden nun Signale aus, welche dem Empfangsgerät im Fahrzeug mitteilen, wann und wie lange die nächsten Rot-, beziehungsweise Grünphasen sein werden. Daraus errechnet der Bordcomputer nun eine Geschwindigkeitsempfehlung, bei deren Befolgung der Fahrer die nächste Ampel während einer Grünphase passieren wird. Unnötige Standzeiten, Brems- und Beschleunigungsvorgänge sollen so der Vergangenheit angehören. Mit dem Travolution-System ausgestattete Fahrzeuge können sogar Signale an Ampeln senden, damit diese, falls dadurch keine anderen Verkehrsteilnehmer eingeschränkt werden, auf Grün schalten. Das Travolution-System funktioniert natürlich nur in Phasen flüssigen Verkehrs. Bei Stop-And-Go-Verhältnissen kann auch kein elektronisches Verkehrsleitsystem helfen.
Kategorien
-
Audi A4 TDI concept e

Energizer Solarladegerät

BMW C1-E

-
Letzte Artikel
- Selbstaufladendes Handy?
- Tata: Elektroautos aus Indien
- Steckt eine kritische Aussage dahinter?
- Lotus Evora 414 E Hybrid
- Gründerpreis von KarmaKonsum
- Avis: Ab 2011 Elektroautos von Renault
- Elektrischer Dreiradroller: Honda 3R-C
- Gentechnik gegen Grausamkeit?
- Marktplatz für Nachhaltiges: Avocado Store
- Solarhandy: Puma Phone

3 Comments
Wäre solch ein System in jedem Auto verbaut würde es noch viel mehr Möglichkeiten geben. Ein paar Modifikationen und der gesamte Verkehrsfluss ließe sich zumindest teilweise steuern. Wird jedoch wohl leider nur Zukunftsmusik bleiben.
Ein anderer Punkt wäre wohl, wie bei vielen Technologien, das ewige Geschrei der Datenschützer.
Nette Idee und in Ingolstadt funktioniert das vielleicht. In Großstädten werden Dich die anderen Verkehrsteilnehmer lynchen oder wenn möglich überholen und sich vor Dich setzten. Seien wir ehrlich: Mindestens 80% der Autofahrer verwechseln die Straße mit einer Rennstrecke.
@Susi Warum?