
BP betreibt modernes Reputationsmanagement!
(…ja, so nennen PR-Leute das!)
Der Konzern kauft unter anderem Adwords-Anzeigen zum Thema “Ölkatastrophe”.
“Adwords” nennt sich das Werbeprogramm von Google, mit dem Anzeigen zu bestimmten Suchbegriffen geschaltet werden können.
Als für den deutschsprachigen “Markt” bestimmte Suchbegriffe habe ich bislang “Ölpest” und “Ölkatastrophe” gefunden.
Die Google-Nutzer landen dann beim Klick auf eine dieser Anzeigen auf von BP eingerichteten PR-Informationen.
Dort werden Bemühungen und Fortschritte bei den Versuchen, die Ölpest einzudämmen beschrieben.
Es gibt auch Bilder zum Download, die von der Presse benutzt werden dürfen. Auf diesen Fotos ist dann u.a. zu sehen, wie in fröhliche Farben gekleidete Menschen einen augenscheinlich ohnehin sauberen Strand reinigen.
Wirklich drastische Bilder gibt es nicht zu sehen.
Die Nutzungsbedingungen für die Pressebilder sind jedoch relativ restriktiv und gleichzeitig auch schwammig formuliert.
Es ist meiner Auffassung zufolge nur bei wohlwollender Berichterstattung erlaubt, die Bilder zu verwenden.
(…)these images will not be used in connection with any purpose that is prejudicial to BP, its officers or employees or any other third party
Aus diesem Grund habe ich vorsichtshalber mal lieber darauf verzichtet, die Pressebilder von BP auf meiner Seite zu verwenden.
via Basler Zeitung



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