GM gibt Opel nicht ab

Um den traditionsreichen Autohersteller Opel steht es in jüngster Zeit bekanntlich nicht allzu gut, sonst hätten die Rüsselsheimer wohl auch kaum eine staatliche Bürgschaft in Höhe von 1.8 Milliarden Euro beantragt.
Solarworld-Chef Frank Asbeck spielte angesichts der Krise öffentlich mit dem Gedanken, dem amerikanischen Mutterkonzern ein Angebot für die Übernahme von Opel zu machen. Einer Pressemitteilung zufolge wolle Solarworld Opel zum “ersten ‘grünen’ europäischen Autokonzern weiterentwickeln”:

An den vier deutschen Opel-Standorten soll nach Vorstellung der SolarWorld AG künftig neben der nachhaltigen Weiterentwicklung der erfolgreichen Baureihen eine neue Fahrzeuggeneration mit energieeffizienten und emissionsarmen Antrieben produziert werden. Das europäische Entwicklungszentrum in Rüsselsheim arbeitet bereits an Lösungen für zukunftsfähige Elektrofahrzeuge wie dem ‘Volt’. Mit dem Umbau der Produktpalette würde der traditionsreiche deutsche Autobauer künftig insbesondere Elektro- und Hybridfahrzeuge und Typen neuester Technologie wie extended-range Elektrofahrzeuge anbieten, die Elektro- und Verbrennungsmotor hocheffizient kombinieren.

Daraus wird zumindest fürs erste nichts: GM hat öffentlich verlauten lassen, Opel stehe “nicht zum Verkauf”. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.

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One Comment

  1. Zukunfts-Allianz
    Posted 25. November 2008 at 08:03 | Permalink

    Ein Paukenschlag ist diese Pressemitteiling aber auf jeden Fall, ist sie doch einerseits ein Signal für den Wandel, der sich nicht nur im Autobereich momentan vollzieht. Andererseits hätte man sich vor Jahresfrist bestimmt noch nicht getraut ein derartiges Szenario überhaupt nur anzudenken.

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