“Ein Teil Flugzeug, ein Teil Segelboot, ein Teil Formel 1 Auto.” Mit diesem Worten beschreibt der britische Ingenieur Richard Jenkins sein Projekt Greenbird. Ziel von Greenbird ist es, die Geschwindigkeitsweltrekorde für windgetriebene Fahrzeuge sowohl zu Land, als auch auf Eis zu brechen.
Das ist kein leichtes Unterfangen, der Rekord für Radfahrzeuge liegt bei immerhin 188 km/h! Aufgestellt wurde der bisherige Bestwert im Jahre 1999 in Prim, Nevada vom US-Amerikaner Bob Schumacher mit seinem abenteuerlichen Gefährt ‘Iron Duck’. Auf dem Eis gilt es, mindestens 130 km/h zu erreichen.
Kürzlich hat Richard Jenkins nun erstmals einen konkreten Termin für seine geplanten Rekordfahrten veröffentlicht. Der Landrekord soll je nach Wetterlage bis zum 10. September auf dem australischen Salzsee Lake Leffroy gebrochen werden.
Aus diesem Anlass sollen hier nun ein wenig die technischen Voraussetzungen erläutert werden, die Geschwindigkeiten im Bereich von 200 km/h ermöglichen.
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Greenbird – das Rekordfahrzeug – für größere Ansicht auf das Bild klicken.
Der Entwickler selbst bezeichnet seinen Greenbird als im Grunde ein “High Performance” Segelboot. Nur kommen anstatt eines Kiels Räder zum Einsatz und statt Segeln wird ein starrer Flügel verwendet. Das Prinzip dieses Flügels wird mit einem Flugzeugflügel verglichen. Nur wurde der Flügel des Greenbird so konstruiert, dass er statt Auftrieb den für einen Geschwindigkeitsrekord nötigen Vortrieb liefert. Um den Greenbird zu stabilisieren und ein Umkippen bei hohen Windgeschwindigkeiten zu verhindern werden auch vertikale Flügel verbaut, die Abtrieb liefern sollen. Diese stellen gleichzeitig auch die Träger für die seitlichen Räder des künftigen Rekordfahrzeugs dar. In Abhängigkeit von der Beschaffenheit und Griffigkeit des Untergrunds soll der Greenbird so eine Endgeschwindigkeit erreichen, welche um den Faktor drei bis fünf über der tatsächlichen Windgeschwindigkeit liegt.
Die unterschiedliche Griffigkeit von Eis und der Salzsee-Piste ist übrigens ein Grund, weshalb für die beiden Rekordfahren zwei komplett unterschiedliche Varianten des Greenbird konstruiert wurden. Der andere Grund ist die unterschiedliche Länge der beiden Pisten. Während der Salzsee quasi “unendlich” groß ist, ist die Eispiste relativ kurz. An Land kann man sich bei der Beschleunigung also länger Zeit lassen, gleichzeitig limitiert die geringere Traktion des Salzsees ohnehin die Grösse des Flügels. Der Flügel des Eis-Greenbird als konnte also erstens größer und zweitens auch aggressiver gestaltet werden.
Sobald es neues von den Rekordfahrten gibt, werden wir darüber berichten!




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Greenbird: Windgetriebenes Fahrzeug auf Rekordkurs…
Ein Teil Flugzeug, ein Teil Segelboot, ein Teil Formel 1 Auto." Mit diesem Worten beschreibt der britische Ingenieur Richard Jenkins sein Projekt Greenbird. Ziel von Greenbird ist es, die Geschwindigkeitsweltrekorde für windgetriebene Fahrzeuge s…