Greenpeace vs. Kleenex

Bereits in früheren Kampagnen hat Greenpeace dem US-amerikanischen Hygieneartikelkonzern Kimberly-Clark vorgeworfen, sich “aktiv an der Zerstörung von Urwäldern” zu beteiligen.

Konkret geht es um den borealen Urwald in Nordamerika, welcher sich vom Yukon bis nach Neufundland erstreckt und auch als “Amazonaswald des Nordens” bezeichnet wird.
Nun greift Greenpeace USA das Thema von Disneys jüngstem Trickfilm Wall-E auf, um multimedial flankiert erneut gegen die laut Greenpeace zerstörerischen Praktiken von Kimberly Clark in die Offensive zu gehen.
Held des aufgegriffenen Wall-E Epos ist ein kleiner Roboter, der über sieben Jahrhunderte hindurch ganz allein die von den Menschen verwüstete und unbewohnbar gemachte Erde aufräumen muss. Nicht nur Greenpeace stört sich völlig zu recht daran, dass Wall-E in den USA nun auf Kleenex-Schachteln als Werbefigur auftaucht. Die Packungen dieser Papiertaschentücher tragen stolz eine 100%-Altpapier Aufschrift (welche sich nur auf eben die Verpackung bezieht). Greenpeace USA liess nun verlautbaren, man vermisse auf diesen Schachteln die Information, dass für die Produktion des Inhalts  – ganz im Gegensatz zur Verpackung – auf “jahrhunderte alte Bäume” aus “10.000 Jahre alten Wäldern” zurückgegriffen würde.

Der Greenpeace Wall-E jedenfalls verzweifelt daran, die letzten Bäume vor dem im Film dargestellten Kleenex-Monster zu retten. In Deutschalnd übrigens vertreibt Kimberly-Clark ausser Kleenex auch noch die Marken Camelia und Hakle.

Video in der Vollansicht des Artikels

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