Opel Ampera – unter diesem Namen wird der Chevrolet Volt nach Deutschland kommen!
Der Wagen soll für den europäischen Kundengeschmack jedoch jedoch leichte Modifikationen erfahren. Auf dem Genfer Autosalon wird dann eine erste Designstudie des Opel Ampera der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
2011 schon soll dann das Serienmodell zu den Händlern rollen.
Wie der Volt, wird auch der Opel Ampera von einem Elektromotor angetrieben. Um die Lithium-Ionen-Akkus an Bord jedoch auf längeren Strecken aufladen zu können, wird ein benzingetriebener Generator verbaut. “Serieller Hybridantrieb” nennt sich dieses Konstruktionsprinzip.
Frisch von der Steckdose kommend, hat der Volt/Ampera eine relativ geringe Reichweite von 60 Kilometern. Das Kalkül dahinter ist, dass ohnehin die wenigsten Fahrten im Alltagsbetrieb über längere Strecke gehen.
Inklusive Generator-Strom jedoch wird die Reichweite des Opel Ampera, wie auch die des Volt, bei 500 Kilometern liegen.
Preise wurden für den Ampera noch keine bekannt gegeben.
Via Das Auto Blog




6 Comments
Wenn hierzulande der Strompreis durch die Machenschaften der AKW-Gegner (Milliarden-Gräber) weiter steigt und unwirtschaftliche Milliarden-Subventionen z.B. von Solarstrom zur Einspeisung ins öffentliche Netz, wo im Winter die Gewinnung von Solarstrom in Deutschland gegen 0 geht. Auch die
Speicherung von Windenergie (tagelange Windstille) überhaupt nicht gelöst ist und man daher Kraftwerke in der Hinterhand halten muss, so wird in Deutschland der Elektroantrieb wohl nicht kostengünstiger werden. H.P.
Gerade Deutschland, das ja bekanntlich noch viele thermische Kraftwerke betreibt, könnte mit Elektrofahrzeugen die Nachtauslastung und somit den Gesamtwirkungsgrad dieser Kraftwerke optimieren. Wer als Argument anführt, dass bei einem plötzlichen Umstieg aller Autofahrer auf Elektrofahrzeuge hunderte neuer (Kern-) Kraftwerke gebaut werden müssten, sollte zumindest drei Dinge beachten:
1. Ölraffinerien und der Transport (vor allem die Feinverteilung) der Treibstoffe belasten die Umwelt ebenfalls aufs Schwerste.
2. Ein plötzlicher Umstieg grösseren Ausmasses ist ebenso absurd, wie ein plötzlicher Umstieg aller Verkehrsteilnehmer auf den ÖV. Wir könnten wohl stolz sein, wenn solche Fahrzeuge in 5 Jahren einen Anteil von 2% einnehmen würden. Wenn plötzlich jedermann Bauer werden würde: Woher würden wir bloss das viele Land nehmen? Wenn schon absurd, dann doch bitte gleich richtig…
3. Merkt denn neimand, dass unsere Abhängigkeit vom Öl und unser permanent und sorglos steigender Bedarf uns in eine totale Abhängigkeit einiger weniger Erdöl Produzierender bringt? Ja sind denn alle blind? Dieses Geld fliesst in riesigen Strömen aus unserer Wirtschaft an einige Superreiche “Ölprinzen” in Lybien, dem Iran, aber auch in gröberen Schurkenstaaten. Gerade jetzt in der akuellen Krise (oder Hysterie) kaufen diese Ölmilliardäre klammheimlich westliche Topfirmen zu Schnäppchenpreisen!
Deshalb finde ich es absolut grossartig, wenn durch neue Technologien und Denkansätze die Umwelt geschont und gleichzeitig die Abhängigkeit vom Erdöl reduziert wird. Natürlich: Die Akkutechnik steckt noch in den Kinderschuhen und die Fahrzeuge sind noch teurer. Ausserdem wird wohl die (bestenfalls) abnehmende Nachfrage den Ölpreis zusätzlich sinken lassen – zu Gunsten der Benzinschleudern. Aber selbst der primitivste Elektromotor mit veralteter Regeltechnik übertrifft den miserablen Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors locker. Zugegeben: Flüssigtreibstoffe aus Erdöl haben eine traumhafte Energiedichte – bringen aber auch eine albtraumhafte Umweltbelastung mit sich. Wer gerade jetzt und trotz all dieser Argumente ausschliesslich über den Kaufpreis entscheidet oder aus anderen kurzsichtigen Argumenten verpasst, die Technologie und die Arbeit in unsere Länder zurück zu holen, hat wohl definitiv kein Flair, Chancen zu erkennen. Zum Ausgleich kann man ja dann gewerkschaftlich organisiert gegen die Schliessung eines Autowerks demonstrieren… Hallo, aufwachen, es ist Morgen.
)
Bin zufällig auf diese Seite gestoßen. Interessante Aussagen hier.
Ich habe versucht mehr über den Chevrolet Volt = Opel Ampera zu erfahren.
Auf der Seite des Herstellers: http://www.opel-ampera.com steht, daß er einen 1,4l Motor mit 82 PS zur reinen Stromerzeugung an Bord hat.
Jetzt frage ich mich, warum das so ein riesiger Motor sein muß, wenn er denn gar nicht zum Antrieb gebraucht wird, sondern nur zur reinen Stromerzeugung.
Hier mal zum Vergleich die Daten eines üblichen Stromgenerators, wie man ihn auf Berghütten oder abseits regulärer Stromversorgung braucht:
Stromerzeuger :
Leistung max.: 2.200 Watt / Dauerleistung: 2.000 Watt / Leistung: 6,5 PS / Motor: 4-Takt / Zylinder: 1 / Laufzeit: 11 h / Tankinhalt: 15,0 Liter / Verbrauch: 1,4 L/h / Anschluss: 2 x 230V /
15 Stunden Laufzeit sind etwa die Entfernung von Hamburg bis Mailand nach Google maps gerechnet. Und das mit 15 ltr. Sprit!
Das ergibt bei 1.100 km 1,36 ltr auf 100km!
Dann ziehe ich noch die 60 km ab die ja in der geladenen Batterie stecken und komme auf ca. 1,29 ltr.
Gem. Opel liegt der Ampera bei 1,6 ltr. Sprit im Mix und das bei entladener Batterie am Fahrtende.
Ich frage mich ob der Ampera auch mit der Technologie “rekuperative Bremsen oder regenerative Batterieaufladung durch den Bremsvorgang” ausgerüstet wurde, die beim Bremsen Energie gewinnen und damit die Batterie aufladen könnte?
Das könnte auch wieder zur Leistungsverbesserung beitragen.
Und ganz zum Schluß beschäftigt mich die Frage, warum Dach, Mororhaube und Heck nicht mit Solarzellen versehen sind, die ja bei Solarautos auch permanent die Batterie mit Strom versorgen können. Wenig Strom aber wenn der Wagen im Sommer den ganzen Abeitstag in der Sonne steht, dann sind das bestimmt auch ein paar umweltschonende Volts?
Vielleicht ist ja ein Techniker hier der weiterhelfen kann.
Bin gespannt auf den oder ähnliche Wagen.
Martin
Sorry
Fehler entdeckt?
…15 Stunden Laufzeit sind etwa die Entfernung von Hamburg bis Mailand nach Google maps gerechnet…
Gerechnet habe ich natürlich mit 11 Stunden Laufzeit
Nach Google maps ist das:
Route nach/zu Mailand, Italien
1.109 km – ca. 10 Stunden, 23 Minuten
Hi! Danke für deinen Ausführlichen Kommentar! Eigentlich ist es ja schon nachvollziehbar, dass man mit einem Genarator, der gerade mal 2 KW leistet und ein par Lampen zum leuchten bringt schlecht ein vollwertiges Automobil antreiben kann. Ausser, man liesse den Generator rund um die Uhr laufen und begnügt sich mit sehr wenig Fahrzeit pro Tag.
Aber das mit den Solarzellen auf dem dach interessiert mich selbst auch: Mir stellt sich die Frage, ob es effizienter ist, die Solarzellen (auf dem Autodach) durch die Gegend zu fahren, oder aber optimal positionierte Panels in Solarkraftwerken zu haben und dafür die Akkus zu transportieren. Ich habe auch ehrlich gesagt noch keinen Artikel zum Thema gefunden.
Aber interessant ist die Frage auf jeden Fall!
60 km sollen rein elektrisch aktuell schon möglich sein, damit könnte ich einmal Einkaufen fahren. Und dann würde der Range Extender anspringen und ich könnte weitere 440 km fahren. Damit könnte ich mich anfreunden 400 – 450 km. lege ich täglich zurück. Hochwertig soll er ja ausgestattet sein groß genug ist er wie ich finde auch 301 l. Kofferraum sind auch ausreichend. Und Preislich soll er ja ab 40.000 € erhältlich sein damit könnte ich leben für meinen letzen gab ich auch soviel aus.
Hier auf dieser Seite habe ich noch mehr Informationen zum Ampera gefunden:
http://www.autozeitung.de/technik/opel-ampera-die-technik-des-alltagstauglichen-elektroautos-im-test