Optibike OB1

Optibike OB1

Fahrräder mit elektrischem Hilfsmotor
werden immer populärer. Immerhin sind sie ja auch eine Möglichkeit, noch nicht ganz so überzeugten und/oder enthusiastischen Radfahrern ihr Bike schmackhafter zu machen.
Ein extrem luxuriöser Vertreter dieser Fahrradgattung ist das Optibike OB1 aus den USA.
Das Optibike kommt mit einem ins Tret- (Innen)-lager integrierten 850-Watt Motor, so bleibt die Federung aktiver als beim (weit verbreiteten) Einbau in die Hinterradnabe, der für eine signifikante Vergrösserung der ungefederten Massen verantwortlich ist.
Ein integrierter PDA informiert über aktuelle Batterie- und Motordaten, GPS-Navigation ist auch an Bord.
Da sich das Optibike OB1 auch komplett ohne zu pedalieren fortbewegen lässt, dürfte es in Deutschland kaum als „Fahrrad mit Hilfsmotor“ gelten. Deutsche Optibike-Kunden müssten also wohl zu einem fürs Radfahren eher ungeeigneten Motorradhelm greifen.
Das heißt, wenn sie sich nicht schon am für ein Elektrofahrrad durchaus stattlichen Preis von knapp 13.000 Dollar stören.
Und dem angesichts dieses Preises doch ziemlich billig wirkenden Design, das zumindest mich persönlich eher an ein Baumarktrad der Neunziger als an ein mobiles Statussymbol des Jahres 2008 erinnert.

Optibike Homepage, Via Stylecrave

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