Ach, eigentlich sollte man darüber ja gar keine Worte verlieren. Hinweisen möchte ich auf diesen Beitrag auf einen aktuellen Beitrag auf wired.com dennoch. Rolls-Royce-Cheffe Tom Purves erwägt im Gespräch mit einer britischen Autozeitung den Bau eines Rolls-Royce Phantom mit Elektroantrieb. Auf den ersten Blick ist manch einer irritiert, denn wer unter den Kunden eines 2,5 Tonnen schweren, mit 7-Liter Motor ausgestatteten Luxusfahrzeuges sollte sich schon Gedanken über ökologische Folgen seines Konsums machen?
Doch Tom Purves führt ganz andere Gründe auf:
- Die meisten Rolls-Royce-Kunden nutzen ihre Fahrzeuge eh nur in der City (dort also, wo vernunftbegabte Wesen gerne zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad greifen). Es ist allerdings nicht auszuschliessen, dass manche Länder in Innenstadtbereichen nur noch Fahrzeuge mit eine bestimmten maximalen CO2-Ausstoss zulassen. Mit sieben Litern Hubraum hat ein Rolls-Royce da wohl eher schlechte Karten.
- Ein Elektromotor ist leiser und verursacht weniger Schwingungen als ein Verbrennungsmotor. Ein Elektro-Rolls-Royce würde also auch mit einem höheren Fahrkomfort punkten können.
Elektro-Know-How ist im Mutterkonzern BMW ja bekanntlich vorhanden, die Markteinführung einer ersten Serie von Elektro-Minis steht kurz bevor.
Was denkt Ihr, liebe Leser, könntet Ihr euch vorstellen, einen Rolls-Royce mit Elektroantrieb zu kaufen?


